Einsatzübung F2Y – Kellerbrand mit Menschenleben in Gefahr

Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main wurden am frühen Montagabend nach Okriftel in den Drosselbartweg alarmiert. Hier kam es während eines Kindergeburtstages zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Kräfte eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen. 8 Kinder galten in der Anfangsphase als vermisst.

Dies war das Szenario, welches unsere Einsatzkräfte bei einer unangekündigten Alarmübung am Montag vorgefunden haben. Die angenommene Lage war, dass es bei einem Kindergeburtstag zu einem Feuer im Kellerbereich kam und die anwesenden Kinder sich im ganzen Haus, welches durch den Brand massiv verraucht war, verteilt und versteckt haben. Die Übung wurde durch David Tisold (Stadtbrandinspektor) und Patrick Meik (stv. Wehrführer Hattersheim) geplant und durchgeführt.

Den eintreffenden Kräften bot sich zunächst eine unübersichtliche Lage. Einige Kinder machten sich an Fenstern bemerkbar oder drohten gar vom Dach zu springen. Weitere waren in dem stark verrauchten Haus vermisst. Umgehend wurden massive Kräfte zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Neben dem Übungsschwerpunkt der Menschenrettung und des Atemschutzeinsatzes, stand der Einsatz von tragbaren Leitern und Drehleiter sowie die Fahrzeugaufstellung, das neue Hygienekonzept, die Atemschutzüberwachung und der Einsatzablauf im ELW 1 im Fokus.

Auch der DRK OV Flörsheim am Main e.V. und DRK OV Hattersheim nahmen an der Übung teil und übernahmen die Versorgung der „Verletzten“ sowie die Absicherung unserer Einsatzkräfte mit zwei Rettungswagen bzw. einem KTW.

Im Einsatz waren insgesamt 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK. Im Anschluss an die Übung gab es im Feuerwehrhaus Hattersheim nach dem Aufrüsten der Fahrzeuge eine große Nachbesprechung, bei der auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Alles in allem war dies eine gelungene Übung und es muss nur an einigen kleinen Punkten nachgearbeitet bzw. nachgeschult werden, stellte die Übungsleitung fest.

Ein großer Dank geht an die Kinder der Jugendfeuerwehren der Stadt Hattersheim am Main für das Mimen sowie den beiden Ortsvereinen für die Teilnahme an der Übung. Weiterhin geht ein großer Dank an den Eigentümer des Objektes für die Übungsmöglichkeit. Für realitätsnahe Übungen ist es für die Feuerwehr immer wichtig sanierungsbedürftige oder für den Abriss bestimmte Gebäude zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Vierteilige Steckleiter auf dem Weg zur Einsatzstelle

FBMA – Ausgelöste Brandmeldeanlage

Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main wurden am Dienstag morgen in die Niedeckerstraße zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Gewerbebetrieb alarmiert.

Nach Erkundung konnte ein der betreffende Melder lokalisiert werden, der allerdings ohne ersichtlichen Grund ausgelöst hatte. Die Brandmeldeanlage wurde zurückgesetzt und der Einsatz wurde beendet.

HAbstY – Person in Absturzgefahr

Der Gerätewagen der Feuerwehr Hattersheim am Main wurde mit dem Material der Kreiseinheit SRHT Main-Taunus-Kreis zu einer Person in Absturzgefahr nach Eschborn alarmiert.

Noch auf der Anfahrt nach Eschborn konnte die Person von den örtlichen Einsatzkräften gesichert werden, sodass die anrückenden Kräfte die Einsatzfahrt abbrechen konnten.

Die Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen setzt sich aus Angehörigen verschiedener Feuerwehren im MTK zusammen, das Einsatzmaterial der SRHT ist im Feuerwehrhaus Hattersheim am Main gelagert. Im Alarmfall wird der Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Hattersheim am Main durch freiwillige Einsatzkräfte aus Hattersheim beladen und an die Einsatzstelle gebracht. Die aus dem gesamten Kreisgebiet anrückenden Mitglieder der SRHT fahren dann im Sternverfahren zur Einsatzstelle und übernehmen dort die bereitgestellte Ausrüstung.

HTier – Verletzte Taube

Die Feuerwehr Hattersheim am Main wurde auf den Marktplatz gerufen.

Vor Ort wurde eine fluguntaugliche Taube vorgefunden. Diese wurde eingefangen und wurde einem Tierarzt zur medizinischen Versorgung übergeben.

FBMA – Ausgelöste Brandmeldeanlage

Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main wurden in den Nassauer Hof alarmiert. Im dortigen Rathaus, kam es in einem Technikraum zu einem Schmorbrand an einer Umwälzpumpe der Warmwasserversorgung.

Nach Kontrolle, Belüftung sowie das Abschalten der Energieversorgung der Heizungsanlage, konnten alle Mitarbeiten wieder das Gebäude betreten.

Während des laufenden Einsatzes der Feuerwehr konnten im Rathaus leider keine Telefonate oder ähnliches entgegen genommen werden. Wir bitten dies zu entschuldigen.

H1Y R2 – Notfalltüröffnung

Die Feuerwehr Hattersheim am Main wurde um 18:38 Uhr in die Teplitzer Straße alarmiert. Vor Ort wurde eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Wohnungstür vermutet.

Die Feuerwehr verschaffte sich Zugang über die Steckleiter und lies den Rettungsdienst zum Patienten. Anschließend unterstützten die Kräfte der Feuerwehr Hattersheim den Rettungsdienst beim Transport des Patienten zum Rettungswagen.

FRWM – Ausgelöster (Heim-)Rauchwarnmelder – Reanimation während laufendem Feuerwehreinsatz

Die Feuerwehr Hattersheim am Main wurde am Abend gemeinsam mit der Feuerwehr Okriftel am Main in die Straße Am Markt alarmiert. Aufmerksame Bewohner hörten einen Heimrauchmelder piepsen, konnten diesen aber nicht genau lokalisieren.

Nach einer kurzen Erkundungsphase konnte das Piepsen aus einem Wohngebäude in der Sarceller Straße lokalisiert werden. Ein Trupp stieg über eine tragbare Leiter in das Wohnhaus ein und kontrollierte dieses. Der Rauchwarnmelder hatte aufgrund eines technischen Defektes ausgelöst.

Während diesen Maßnahmen beobachten einige Feuerwehrkräfte in unmittelbarer Nähe einen Fahrradsturz. Sofort begannen die herbeieilenden Kräfte mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und mussten feststellen, dass der Radfahrer keine Lebenszeichen mehr hatte.

Umgehend wurde eine Reanimation eingeleitet und der Rettungsdienst dringend nachgefordert. Der Patient wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von der Feuerwehr versorgt. Zwischenzeitlich kam der Patient wieder zu Bewusstsein.

Dieser Einsatz zeigt, dass unsere Feuerwehrkräfte zu jeder Zeit auf alles vorbereitet sein müssen und sich die regelmäßige Ausbildung – auch in Erste Hilfe – auszahlt.